Thursday, September 16, 2010

Der Sport ist dort...

Gestern erklärte meine Frau mir, Sport wäre sehr gut für mich. Ich, davon aufgerüttelt, schüttelte heftig den Kopf! So, das muss aber auch reichen. Anschließend eine Schüssel Kartoffelsalat genossen und kurz danach den Versuch gestartet, zu joggen: Da muss man zwischen Bambi und singender Wandergruppe erstmal die Kontenance zu bewahren! Es ist nicht leicht, Flatulenzen zu ignorieren...

Tuesday, June 22, 2010

Sensation des Tages

Sheriff von Nottingham  konnte nach Jahrhunderte dauernder Fahndung Robin Hood verhaften. Übrigens, Robin: Schicker Hoot!

Monday, June 21, 2010

Lauter Individualisten

 TV-Serien machen es uns vor. Heutzutage muss man jung, sportlich, gutaussehend und erfolgreich sein um 'dazu' zu gehören. Nur mit der neuesten Stangen Mode, der aktuell brandheißen Katalog Frisur, den neuen billig Sneakers, dem obligatorischen Laptop in der Hand und dem i-Pod im Ohr kann man seine Individualität so richtig ausleben und sich von der breiten Masse absetzen.

Ein exklusiver Musikge-schmack, wie das Hören der Charts (und im aloolisierten Zuschand Schlaga) sind ein Muss, ebenso wie die Verfüg-barkeit der aktuellsten Information über die Ereig- nisse der neuesten Reality-Soaps. Tatoos und Piercings unterstreichen die Individualität deutlich.

Da ist die dicke Elfe klar im Nachteil, denn die ist irgendwie nur rund. Schade bloß, dass es mittlerweile so viele Individualisten gibt, dass man sie kaum noch auseinander halten kann. Heute ist ja praktisch jeder ein Trendsetter. Auch Dieter war nicht up to date als seine Scheune brannte. Der ließ sich auch beim Anrücken der modebewußten Feuerwehr nicht von modischen Dogmen beeindrucken. So gehört man natürlich nie dazu...
.

Sunday, June 20, 2010

Neues von IKEO

Blumenvase Erik, nur 29,99€

Die Blume ist leider nicht im Preis enthalten. Außerdem wird empfohlen den Ischias von Zeit zu Zeit zu entlasten.

Monday, June 7, 2010

Fly baby, fly...

Elfen gelten ja im Allgemeinen als unsterblich, das weiß jeder gut gebildete Mensch spätestens seit der Verfilmung von Tolkiens Trilogie „Der Herr der Ringe“. Trotzdem kam die Elfe gestern nicht umhin, sich anlässlich der Taufe eines niedlichen, neu zugezogenen Teppichterroristen im Freundeskreis, ganz in der Tradition von Heinrich Cornelius Agrippa von Nettesheim, einige Gedanken zu machen.

Auslöser waren die kunstvoll gearbeiteten heiligen Figuren und Figürchen von Seraphim und Cherubim, die einer oder mehrere Holzschnitzkünstler in liebevoller Detailarbeit überall in der Kirche verteilt hatten, um dem Gott ergebenen Sünder deutlich zu machen, was ihn nach dem Ableben wohl erwarten möge.

Dabei ergab sich das theoretische Problem der Tragfähigkeit von Wolken, oder anders gefragt: Gibt es auch dicke Engelchen, und wenn ja, warum trägt fliegt jeder von ihnen mit einer kaputten Gitarre ohne Hals spazieren, und warum können sie mit derart kleinen Flügeln in solche Höhen empor steigen?

Denn gerade die Größe der Flügelchen lässt den flugphysikalisch ambitionierten Betrachter in diesem Fall eher vermuten, dass dicke Engelchen in Ermangelung ausreichender Flugeigenschaften eher auf einem Wölkchen durch das Firmament rudern, ähnlich der Elfe, wenn sie einmal mehr in ihrem Schlauchboot den Rio Grande bezwingt.

Allerdings beschäftigt sich die Elfe neben den frag- würdigen Flugeigenschaf- ten auch sehr mit der Frage, warum der oder die Künstler ein winziges, aber wichtiges Zipfelchen, bei den maskulinen Engelsscha- aren vergessen haben?

Verliert man beim Sterben etwa noch mehr als nur sein Leben? Unter diesen, und anderen Umständen des katholischen Himmelreiches überlegt sich die Elfe dann doch noch mal, ob man sich nach seinem Ableben nicht lieber im Kellergeschoss vorstellt, da gibt’s wenigestens sex and drugs and rock'n roll! Yeah!

Friday, June 4, 2010

Herz zu verschenken

Heute mal ausnahmsweise was ernstes: Zufällig wurde ich heute auf die Problematik der Organspende aufmerksam. Zugegeben, das Thema ist nicht neu, aber ich hatte mich bisher nie damit beschäftigt - das war alles zu weit weg, zu theoretisch und letztlich auch ein unangenehmes Thema. Auf der Seite füers-leben.de wurde ich dann neugierig.



Lange habe ich gesucht, nach Argumenten, für und gegen eine mögliche Organspende. Insbesondere bei den Argumentationen gegen eine Organspende stieß ich auf zahlreiche Argumente, die jede vernünftige Grundlage vermissen lassen.

Da wird in martialischen Worten geschildert, wie noch lebenden Menschen die Organe bei Gegenwehr entfernt werden (übrigens eine falsche Interpretatin des Autors von scheinbaren, aber nicht tatsächlichen Lebenszeichen = Lazarus-Phänomen). Schilderungen, die ganz bewusst eher an ein Schlachthaus erinnern. sollen. Auch spirituelle Ängste werden deutlich, ein Autor fürchtet gar, das: 
[...]die gewaltige Verstümmelung des Körpers eines Sterbenden und die damit verbundenen Erlebnisse während des Sterbens für das weitere Schicksal seines überlebenden geistigen Anteils haben. Wird er zur „armen Seele“, die herumirrt und unerlöst bleibt?  Wird er zum Spukgeist oder zum Besetzer?
Also ich glaube nicht daran. Bei mir herrscht der Pragmatismus vor. Erstens wird der Tag kommen, an dem ich meine Organe nicht mehr brauchen werde, und zweitens, sollte es wider Erwarten doch ein Leben nach dem Tod geben, kann ich doch stolz darauf sein, zumindest einmal im Leben etwas Gutes getan zu haben.

Deshalb habe ich ab heute auch einen Organspende-ausweis. Und sollte nun Dr. Mabuse wirklich eines Tages ein Gespenst aus mir machen, mache ich dasgleiche wie zu Lebzeiten auch: Sexy aussehen um rum spuken!

Wednesday, June 2, 2010

Topfigur mit Herrentorte

Erstaunt und verblüfft zugleich stellte ich den Teller mit der Herrentorte zurück auf den Schreibtisch. Anfangs glaubte ich, eines dieser viel beschriebenen surrealen Erlebnisse zu haben, von denen man denkt, dass kann es in der Realität nicht geben. Doch mit der Wirkung des Nachhalls der Worte wurde mir bewusst, dass sie das wirklich gesagt hatte.

Meine Kollegin hatte mich tatsächlich gefragt ob ich nicht auch denken würde, es sei an der Zeit, endlich mal was an meiner Figür zu tun. Ungläubig schüttelte ich den Kopf und überlegte, wie sie wohl reagieren würde, wenn ich das zu ihr das sagen würde. Nicht das sie dick ist, die Gute, aber ihre Reithosen lassen die Röcke darüber schon reichlich spack sitzen. Das störte mich bislang nicht, und es bleibt zu erwarten, dass sich dieser Umstand in der nächsten Zeit auch nicht ändern wird denn ich finde Frauen dick und dünn klasse, solange sie nicht dem 08/15 Klischee irgedwelcher verirrter Modefutzis entsprechen. Also verwarf ich den Gedanken.

Statt dessen konnte ich mich nicht daran hindern, zu sagen, dass ich damit beginnen würde, wenn sie etwas an ihrem Geisteszustand ändern wolle. Man könne sich dann ja, sozusagen, gemeinsam quälen. Ich durch eine Diät, sie durch die Grundlagen von sozialer Kompetenz und menschlichem Miteinander in Anlehnung an das Werk Adolph Freiherr Knigges 'Über den Umgang mit Menschen'.

Nachdem ich der geliebten Gattin zu hause davon berichtete, meinte sie, Sport sei doch ein guter Anfang. Ich schüttelte heftig den Kopf. Das muss für heute reichen. Schaden könnte eine Diät aber vielleicht tatsächlich nicht, kann mich aber nicht entscheiden, ob ich es nun mit der Gute-Laune-Diät, Beauty-Diät, Bikini-Diät, Wohlfühl-Diät, Wochenend-Diät, Herbst-Diät, Frühlings-Diät, einer Diät mit schnellen Rezepten oder besser der mit den Blitzrezepten versuchen soll. Fragen über Fragen... esse erstmal noch ein Stück Herrentorte, Zucker ist ja bekanntlich gut für's Gehirn.
.